Matthiaspilger Neuwied

Seit 2004 gemeinsam unterwegs

Wallfahrt 2016

FROHGELAUNTE PILGERTAGE 2016

Gruppenbild nach dem Pilgerhochamt und wunderbaren Pilgertagen 2016







"Was hatten wir ein ein Glück mit dem Wetter"- diesen Satz hörte man oft nach den Pilgertagen vom 26.-29. Mai 2016. Während überall Unwetter tobten kamen die Matthiaspilger absolut trocken in Trier an. Erst als das Quartier im Kolpinghaus "Warsberger Hof" bezogen war, schüttete es wie aus Kübeln.

Wir pilgerten wieder vier Tage auf unserer klassischen Route: von Andernach nach Maria Laach, von Manderscheid über Himmerod nach Musweiler, von Kordel nach Trier zum Dom (durch die Hl. Pforte!) und schließlich am Sonntag hinaus zur Abtei St. Matthias, zum Grab des Apostels Matthias.
19 Pilgerinnnen und Pilger waren dabei. Hannah Seeberg zum ersten Mal; zum fünften Mal dabei waren Malte und Esther Bündgen. Ihr 10-jähriges Jubiläum feierten Pia Simon und Stefan Kaiser. Sie alle wurden am Sonntagmorgen vor dem Pilgerhochamt von Br. Athanasius Polag geehrt, im Beisein vieler anderer Pilger.
Wir waren in diesem Jahr eine immer gut gelaunte Truppe, die die Gemeinschaft, die Natur, den Austausch, die Stille und den Weg aus vollen Zügen genoß. Der Zusammenhalt wird auch dadurch deutlich, dass wir in einheitlichen T-Shirts oder in den neuen Kapuzenjacken unterwegs waren.

Inhaltlich beschäftigten wir uns auch dem "Hl. Jahr der Barmherzigkeit"- und so war der Gang durch die Hl. Pforte am Trierer Dom ein beeindruckender Abschluß der Tage. Keine Frage: auch im kommenden Jahr 2017 werden wir wieder unterwegs sein, dann zum 14. Mal!





2017: Großartige Pilgergemeinschaft
Neuwieder Matthiaspilger am Grab des Apostels in Trier





Bei herrlichem Wetter und bester Stimmung waren vom 15.-18. Juni wieder die Neuwieder Matthiaspilger unterwegs. Am Ende des festlichen Fronleichnamsgottesdienstes in der Matthiaskirche empfingen sie von Kaplan Seis den Pilgersegen. So gestärkt machten sie sich auf den Weg Richtung Trier.
Zuerst ging es mit Fahrzeugen zur Pfarrkirche Hilgerath in Beinhau-
sen; dort begann die erste Etappe nach Daun, wo man für zwei Nächte in der Jugendherberge Quartier bezog.
Am zweiten Tag führte der Pilgerweg über den bekannten Lieserpfad bis nach Daun. Hier traf man auch auf die Pilgergruppe aus Hammerstein-Leutesdorf.
Am Samstag führte der Weg von Kordel nach Trier über den alten Pilgerpfad vieler Matthiasbruderschaften. Ziel war an diesem Tag der Trierer Dom, wo man sich zu einer kurzen Andacht versammelte.
Nachdem man den Abend in geselliger Runde in Trier verbracht hatte, führte das letzte Wegstück am Sonntagmorgen hinaus in die Abtei St. Matthias. Gemeinsam mit weiteren Pilgergruppen wurden die 22 Neuwieder herzlich und festlich empfangen, bevor sie am Pilgerhochamt der Benediktiner teilnahmen. Drei Neupilger und 3 Jubilare wurden geehrt. Mit dem Reisesegen machte man sich dann wieder auf den Heimweg.
Auch die 14. Wallfahrt war wieder für alle ein anstrengendes, aber auch froh machendes Erlebnis. Dazu trug ganz sicher auch das tolle Wanderwetter bei. Vor allem aber bleibt die großartige Gemeinschaft in guter Erinnerung. 2018 wird man zum 15. Mal nach Trier zum Grab des Apostels Matthias aufbrechen.
Hermann-Josef Schneider

2018 - DIE 15. WALLFAHRT: AUF NEUEN WEGEN





Vom 31.05. bis zum 3. Juni waren wir 2018 unterwegs. Nach dem Fronleichnamsgottesdienst in der Matthiaskirche in Neuwied ging es, nach dem Reisesegen, nach Andernach auf den Kranenberg. Über das Hochkreuz erreichten wir den Waldfrieden bei Maria-Laach. Mit PKWs erreichten wir, nach längerer Fahrt, das YOUTEL in Bitburg, eine schöne Unterkunft in einer ehemaligen Kaserene beim Bitburger "Airport". Bei wunderschönem Wetter saßen wir draußen zusammen bevor es in der Nacht kräftig rumste....

Am Freitagmorgen ging es dann, rund 20 km, mit Hilfe von Google-Maps von Bitburg bis nach Kordel: das war eine gelungene Premiere. Viele schöne Abschnitte und Dörfer wurden passiert und in den Kirchen unterwegs hielten wir Einkehr.

Am Abend erreichten wir Trier mit unseren PKWs; zwei Nächte verbrachten wir dann im Kolpinghaus. Den Abend verbrachten wir in einem netten "bayrischen" Lokal in Zurlauben, auch erstmals.

Am Samstagmorgen ging es per Bahn zurück nach Kordel und von dort auf unserem bekannten Weg bis nach Trier zurück. Höhepunkt unterwegs: bei der Genoveva-Höhle, mitten im Wald trafen wir auf zwei andere Pilgerguppen und im Kanon sangen wir "wo zwei oder drei ...". Dabei entpuppte sich unser Gemeindereferent als talentierter Dirigent!

Am Sonntagmorgen ging es zum Pilgerhochamt in der Abtei St. Matthias. Nach dem festlichen Einzug wurde Susanne Maurer geehrt: sie war zum 10. mal dabei. Für Dieter und Margot Stober sowie Renate Ehses war es die 5. Wallfahrt und Claudia und Klaus Lang sowie Hejo Schneider waren in jedem Jahr dabei: mehr als 15 mal geht nicht ...

17 Pilgerinnen und Pilger waren 2018 mit dabei. Bei schönem Wetter (nur wenig Regen) erlebten sie wieder geistliche Tage auf dem Weg bei intensiver Gemeinschaft.
So kann es noch viele Jahre weitergehen!





2019: auf bewährten Wegen unterwegs




Vom 20.-23.06. 2019 führte uns der Hl. Matthias wieder zusammen und wir waren gemeinsam nach Trier unterwegs.

Es war die klassische Strecke, die wir gegangen sind: Andernach - Maria Laach; Manderscheid - Himmerod - Musweiler; Kordel - Trier - Abtei St. Matthias.

Das Wetter war schön, die Gemeinschaft wie immer beeindruckend und bewegt haben wir wieder Trier und die Pilgergemeinschaft in "Sankt Mattheis" erreicht.

Wir sind dankbar!


Zwei Tage im Herbst: Wallfahrt im Corona-Jahr 2020

 Pilgern mit Mundschutz: Gruppenbild nach zwei Pilgertagen im Herbst 2020. Danke an Renate Ehses für die Herstellung der einheitlichen Stoffmasken!

Kurzwallfahrt im Herbst: Matthiaspilger auch 2020 unterwegs

Seit 2004 sind die Matthiaspilger alljährlich unterwegs zum Grab des Hl. Matthias in Trier. 2020 fiel die Tour Corona zum Opfer. Jedenfalls die geplante Pilgerwanderung nach Fronleichnam.

Als die Trierer Benediktiner und die Matthiasbruderschaften eine Alternative im Herbst anboten, entschied man sich in Neuwied spontan dieses Angebot in verkürzter Form anzunehmen. So machten sich am 26. und 27. September 13 MatthiaspilgerInnen auf den Weg.

Am Samstag nahmen sie die traditionell letzte Etappe unter die Füße: von Kordel ging es über die Burg Ramstein, das Butzbachtal, das Eifel- und Schusterkreuz hinab nach Trier- insgesamt rund 15 km. Das geplante Abschlussgebet im Trierer Dom konnte nicht stattfinden, da die neugeweihten Priester dort eine Andacht feierten.

Abends verbrachte man in einer Trierer Gaststätte bevor am folgenden Sonntagmorgen der restliche Weg in die Abtei St. Matthias fortgesetzt wurde. Dort feierte man, natürlich unter Corona-Bedingungen, den Pilgergottesdienst mit. Die Neuwieder Matthiaspilger waren die erste Gruppe, die in diesem Herbst zum Grab des Apostels gepilgert waren.

Nach der Messe wurde eine Neupilgerin, Verena Kurpjuhn, begrüßt und unter Applaus Stephanie Filusch für 10 Teilnahmen geehrt.

Alle waren froh die Wanderung gewagt zu haben und, wenn auch verkürzt, im Coronajahr in Trier gewesen zu sein. Das Wetter spielte mit. Und auch die herbstliche Stimmung machte die zwei Pilgertage zu einem einmaligen Erlebnis.